PRÄVENTION JETZT: Bewusst vorbeugen im Herbst – Impfen, Bewegung und Kälte
Shownotes
Darum geht es in dieser Episode
Vier Fragen bilden den roten Faden des Präventionsdialogs:
Bewegung und Ernährung: Wie wirken sich veränderte Ess- und Bewegungsgewohnheiten im Herbst auf Menschen mit Herzerkrankungen aus?
Kälte und Temperaturwechsel: Worauf sollten Menschen mit Herzerkrankungen bei Kälte, Spaziergängen oder Saunabesuchen achten?
Infektionen und Impfungen: Welche Impfungen sind bei Herzerkrankungen wichtig, und welche Rolle spielen Alter und Vorerkrankungen?
Stimmung und Routinen: Wie lassen sich Motivation, Bewegung und vertraute Gewohnheiten auch in der dunkleren Jahreszeit aufrechterhalten?
Unsere Gesprächsrunde
Prof. Dr. Dr. Harald Kaemmerer – Oberarzt und Leiter des EMAH-Zentrums am Deutschen Herzzentrum München.
Winfried Klausnitzer – Mitgründer und Vorstand von Herzschwäche Deutschland e. V., selbst von Herzschwäche betroffen.
Gabriele Meyer – 2. Vorsitzende von Herzschwäche Deutschland e. V. und Pflegeexpertin für Herzinsuffizienz im Ruhestand.
Ulli Riehl – Betroffener, der seine persönlichen Erfahrungen mit einer Herzerkrankung einbringt.
Anna Andrea Böhm – Obfrau von FHchol Austria und selbst von familiärer Hypercholesterinämie betroffen.
Matthias Jung – Gründer von GUT ZUM HERZ, selbst Betroffener und Moderator des Gesprächs.
Über PRÄVENTION JETZT
PRÄVENTION JETZT ist eine gemeinsame Initiative von HERZSCHWÄCHE DEUTSCHLAND e. V. und GUT ZUM HERZ. Das Präventionsforum bringt Betroffene, Patientenvertretungen und medizinische Fachleute zusammen. Die Ergebnisse werden im Podcast und im Magazin dokumentiert.
Weitere Informationen:
https://herzschwaeche-deutschland.de
Transparenz und Sponsoring
SPONSORING
Das Projekt PRÄVENTION JETZT und die Podcast-Meetups werden von GSK und Lilly gesponsert. Die Inhalte dienen der allgemeinen Gesundheitsinformation und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung.
Transkript anzeigen
00:00:01: Herzlich willkommen zu PRÄVENTION JETZT, einer Initiative von Herzschwäche Deutschland e. V. und dem Portal GUT ZUM HERZ!
00:00:10: Ich freue mich sehr, dass Sie heute bei unserem zweiten Präventionsdialog im Jahr 2026 dabei sind, diesmal im Herbst.
00:00:18: Unser heutiges Thema lautet: „Bewusst vorbeugen im Herbst – wenn Kälte, Infekte und veränderte Routinen den Alltag prägen.“
00:00:27: Der Herbst ist eine wunderschöne Jahreszeit, aber er bringt auch Veränderungen mit sich.
00:00:32: Es wird kühler, die Tage werden kürzer, wir bewegen uns vielleicht weniger, und Atemwegsinfektionen beschäftigen uns wieder häufiger.
00:00:40: Was bedeutet das eigentlich für Menschen, die mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leben?
00:00:45: Worauf sollten sie achten?
00:00:46: Und wie gelingt Prävention im ganz normalen Alltag?
00:00:50: Darüber möchte ich heute sprechen, aus unterschiedlichen Perspektiven, mit persönlichen Erfahrungen und natürlich auch mit medizinischem Fachwissen.
00:00:58: Bevor wir anfangen, stelle ich unsere Teilnehmenden ganz kurz vor.
00:01:03: Wir haben Winfried Klausnitzer. Er ist Gründer von Herzschwäche Deutschland
00:01:07: E. V.
00:01:08: Und lebt selbst mit Herzschwäche.
00:01:10: Er engagiert sich seit vielen Jahren dafür, dass Betroffene und Angehörige informiert werden, Unterstützung finden und mit ihren Anliegen Gehör bekommen.
00:01:19: Herzlich willkommen, Winfried!
00:01:20: Schön, dass du da bist.
00:01:24: Gerne.
00:01:24: Als Zweiten in der Runde haben wir Professor Dr. Dr.
00:01:27: Harald Kaemmerer. Er ist Oberarzt und Leiter des EMAH-Zentrums am Deutschen Herzzentrum in München.
00:01:36: Sein medizinischer Schwerpunkt ist die Betreuung von Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern.
00:01:41: Das erklärt er uns dann auch nochmal genau die Abkürzung weil es ist genau das Thema.
00:01:46: Ich freue mich sehr, dass Sie sich heute Abend Zeit für uns nehmen,
00:01:48: Heute Abend Herr Prof.
00:01:50: Aber gerne.
00:01:52: Wir haben die.
00:01:52: Gabriele Meyer ist die zweite Vorsitzende von Herzschwäche Deutschland
00:01:57: E. V.
00:01:57: Und Pflegeexpertin für Herzinsuffizienz im Ruhestand.
00:02:03: Sie verbindet ihre langjährige pflegerische Erfahrung mit dem Engagement in der Selbsthilfe. Das ist auch ihr Schwerpunkt in der Vereinsarbeit.
00:02:14: Und sie kennt natürlich viele Fragen, die Betroffene und Angehörige im Alltag bewegen.
00:02:20: Und dann Ulli Riehl.
00:02:22: Ich freue mich, dass er sich heute Abend Zeit genommen hat.
00:02:26: Er ist gerade in freudiger Erwartung – nicht selbst, sondern seine Tochter.
00:02:33: Das dritte Enkelchen ist im Anflug.
00:02:36: Hoffentlich kommen wir durch die nächste Stunde, ohne dass sich die Geburt ankündigt.
00:02:44: Ulli lebt mit einer Herzerkrankung.
00:02:46: Bei ihm sind es die Herzrhythmusstörungen und er hat natürlich auch seine ganz persönliche Sicht aus seiner Herzerkrankung auf die Jahreszeit im Vorgespräch.
00:02:55: Im Vorgespräch sagte er, dass jede Jahreszeit ihre Herausforderungen hat.
00:02:59: Das ist tatsächlich wirklich so gerade jetzt im Herbst nochmal ganz besonderer.
00:03:05: Ich freue mich auf seinen Blickwinkel.
00:03:07: Schön, dass du da bist, lieber Ulli.
00:03:09: Danke, dass ich dabei sein darf. Moin!
00:03:13: Heute sollte noch eine weitere Teilnehmerin dabei sein, Anna Andrea Böhm.
00:03:19: Sie ist die Obfrau von FHchol Austria und lebt selbst mit familiärer Hypercholesterinämie.
00:03:28: Leider musste sie heute absagen. Ihre Stimme werden wir aber später in diesem Podcast noch hören.
00:03:37: Mein Name ist Matthias Jung.
00:03:38: Ich bin Verleger und Gründer von GUT ZUM HERZ und darf durch das Gespräch führen. Ich bin selbst betroffen, werde mich mit meiner persönlichen Sicht heute aber etwas zurückhalten.
00:03:56: Ich würde mal anfangen.
00:03:58: Wir haben Winfried.
00:04:00: Winfried, du lebst schon seit vielen Jahren mit Herzschwäche.
00:04:04: Der Herbst bringt eigene Herausforderungen mit sich.
00:04:07: Erzähl mal ein paar kurzen Sätzen, was du in Bezug auf deine Erkrankungen mit dem Herbst verbindest?
00:04:14: Ja, der Herbst ist jetzt schon eigentlich schon bisschen vorm Herbst entschuldigen... fängt man damit an also sich auf die Situation, die kommen kann.
00:04:26: Also vorzubereiten.
00:04:29: Für uns alle, die mit einer chronischen Herzschwäche leben, ob älter oder jünger, ist es wichtig,
00:04:44: Sich auf grippale Infekte, bakterielle Infektionen und andere Infektionen vorzubereiten.
00:04:54: Für uns können Schutzimpfungen lebenswichtig sein.
00:05:02: Aber das wird Professor Kaemmerer sicher gleich genauer erläutern.
00:05:07: Wichtig ist es für uns, dass wir nicht nur... also weil wir älter sind und nicht nur weil wir chronisch erkrankt sind.
00:05:14: Aber wir haben bestimmte Einschränkungen in bestimmten Bereichen bei denen also jegliche zusätzliche Infektionen im Körper so belassen kann, dass das für uns wirklich schlechter ausgeht.
00:05:28: Ja, das sehe ich ähnlich. Die verschiedenen Perspektiven bringen unseren Einstieg gut auf den Punkt.
00:05:37: Ulli, was verbindest du mit dem Herbst und deinem Herzen?
00:05:42: Schniefende Kinder!
00:05:45: Berufsbedingt bin ich an der Grundschule gegen Ende der Sommerferien ständig mit schniefenden und hustenden Kindern in Kontakt.
00:05:54: Das Gleiche ist nachmittags in der Nachhilfe. Dazu kommt eine relativ ausgeprägte Gewöhnung an Nasenspray, und ich habe permanent die Nase zu.
00:06:06: Das ist im Herbst ganz massiv. Das ist die Einschränkung, die ich unmittelbar spüre.
00:06:14: Bis jetzt habe ich mit Grippe und schweren Infekten – toi, toi, toi – Glück gehabt.
00:06:19: Das konnte ich immer noch irgendwie abfedern. Aber dieses bereits angesprochene Impfthema
00:06:27: Das ist das, was mich hochgradig motiviert hat heute teilzunehmen weil ich für mich selber noch keine wirklich überzeugende Schöpfende Auskunft kriegen konnte ja oder lieber nicht?
00:06:41: Wo liegen die Risiken?
00:06:42: Oder auch nicht?
00:06:44: Insofern bin ich mehr als neugierig, weiter zuzuhören und dabei zu sein.
00:06:50: Sehr schön Gabi, du aus der Sichtweise von der Pfleger.
00:06:55: Was verbindest du mit dem Herbst und dem Herzen?
00:06:59: Ich verbinde damit, dass die Leute sich wieder lieber in ihre Wohnung zurückziehen: mit einem Tässchen Tee und einem guten Buch vor dem Kamin auf dem Sofa. Das ist natürlich schön und wichtig. Aber man sollte die gewohnten Routinen nicht vergessen.
00:07:16: Die Dinge, die man das ganze Jahr macht, sollte man nicht aussetzen, nur weil jetzt Herbst ist. Bewegung ist natürlich genauso wichtig.
00:07:27: Es ist genauso wichtig, sich gesund zu ernähren, mit Vitaminen und frischem Obst und Gemüse, auch um Infektionen vorzubeugen.
00:07:38: Ich denke Gerade im Herbst, wenn man sich so auf den Winter vorbereitet.
00:07:43: Die Tiere machen es uns vor.
00:07:45: Man muss sich körperlich auf den winter vorbereiten und das ist ganz wichtig auch für kranke Leute besonders wichtig.
00:07:52: Und drum nicht nur das Impfen was ich als sehr wichtig empfinde weil da auch noch sehr viele Missverständnisse sind.
00:08:02: Viele meiner Patienten sagen: „Heutzutage ist ein Infekt doch kein Problem mehr, wir nehmen Antibiotika, und alles ist gut.“
00:08:09: Und genau das stimmt leider nicht.
00:08:11: Es wird hoffentlich der Professor Kaemmerer auseinanderklommen muss und genau solche Sachen im Vorfeld, im Herbst wenn wir es brauchen bevor eben jemand schwer krank ist gibt's viele Sachen über die man heute reden kann.
00:08:27: Das sehe ich genauso, da wären wir auch schon bei den Prof.
00:08:29: Kaemmerer.
00:08:30: Sie haben jetzt einige Sichtweisen aus dem betroffenen Blickbing wie gehört.
00:08:37: Gabi hat die Pflegeperspektive eingebracht.
00:08:41: Jetzt sind wir auf den medizinischen Blickwinkel gespannt. Herr Professor
00:08:47: Kaemmerer?
00:08:48: Ja
00:08:49: Und was bedeutet es für uns Ärzte?
00:08:51: Zumindest ist darauf hin dass wir mehr Arbeit bekommen werden als wir normalerweise haben in anderen Jahreszeiten insbesondere im Sommer.
00:09:00: Ich denke, man muss das Ganze noch einmal zusammenfassen.
00:09:03: Was ist denn besonders am Herbst?
00:09:05: Was ändert sich denn da?
00:09:07: Wir sprechen überwiegend über Herz-Kreislauf-Probleme. Warum kann es hier zu Veränderungen kommen?
00:09:13: Meine wesentlichen Punkte sind natürlich, dass die Außentemperaturen sinken, die Tagewertenkürzer, die körperlichen Aktivitäten der Patienten ändern sich und verlagern sich vielfach auch von dem was sie früher gemacht haben im Außenbereich in Innenbereiche rein.
00:09:32: Und dann ist ein großer anderer Faktor da, dass natürlich geholft im Herbst die Atemwegsinfektionen auftreten.
00:09:42: Gerade für erkrankte Patienten gibt es deshalb eine ganze Reihe von Risikofaktoren.
00:09:49: Wesentliche Punkte, die wir sicherlich nochmal im Detail nachher besprechen werden sind Temperaturunterschiede.
00:09:58: Kälte führt zu Veränderungen im Herz-Kreislauf-System.
00:10:02: Vereinfacht gesagt, kommt es zu einer Verengung der Blutgefäße.
00:10:07: Das kann wiederum den Blutdruck erhöhen und das Herz-Kreislauf-System stärker belasten.
00:10:17: Dann gehen wir auf andere Punkte.
00:10:18: Wir hatten vorhin darüber gesprochen, dass die Patienten sich in dieser Jahreszeit häufig auch weniger bewegen, weil sie gar nicht nach draußen gehen.
00:10:27: Und diese wenige körperliche Leistungen oder schlechter werdende körperlichen Leistungsfähigkeit kann natürlich auch die Entwicklung von Risikofaktoren für die Patientinnen erhöhen.
00:10:41: Dazu kommen die bereits angesprochenen Infektionen.
00:10:45: Das ist natürlich eine Sache, die man nicht steuern kann.
00:10:47: Die anderen Sachen können Sie vielfach beeinflussen durch Ihr Verhalten aber was sie nicht oder weniger beeinflussend können sind die Infektion und die daraus resultierenden Kreislaufbelastungen und die Verstärkung für Aggravierung von Herzsymptomen.
00:11:07: Und dann kommt natürlich auch noch eine Sache dazu, die man nicht vergessen darf.
00:11:12: Wenn das Licht und der Schlafrhythmus sich verändern, kommt es bei vielen Menschen zu Stimmungsschwankungen.
00:11:20: Dadurch kann sich die Stimmung verschlechtern, bis hin zu Depressionen, die gerade im Herbst auftreten können.
00:11:34: Und das ist natürlich wichtig für jeden normalen Menschen, aber natürlich besonders wichtig für die Patienten, die eine Herzerkrankung haben.
00:11:44: Dazu gehört eine koronare Herzerkrankung,
00:11:47: Die im Erwachsenenalter besonders häufig ist,
00:11:50: Oder eine daraus resultierende Herzinsuffizienz.
00:11:54: Patienten haben vielfach auch einen Hypertonus der beeinflusst werden kann Und wir haben auch bei uns speziell natürlich die Patienten mit den angeborenen Herzfehler, die aber trotzdem in so eine Situation reinkommen können, dass ihre Gesamtkonstitution schlechter wird.
00:12:10: Aber es muss ganz klar sagen, der Herbst ist für Patienten eine Belastung, aber das muss nicht unbedingt gefährlich sein für die Patienten und man kann gewisse Maßnahmen ergreifen, dass es zu einer stabilen Situation kommt, dass sie gut durch den Herbst kommen Und Sie müssen nur entsprechend sich auch in vielen Sachen, die wir vorhin angesprochen haben adäquat verhalten.
00:12:37: Ich bin gerade hellhörig geworden, als Sie Depressionen angesprochen haben. Das ist auch mein Thema. Ich gehe offen damit um, dass ich an einer Depression leide.
00:12:47: Für mich wird die Depression im Herbst deutlich schlimmer: mehr Antriebslosigkeit, abends eher mal ein Glas Wein und weniger Lust, mich gesund zu ernähren.
00:12:59: Im Sommer läuft man über den Markt und kauft gesund ein. Im Winter greift man eher zur Tiefkühlware.
00:13:06: Das ist tatsächlich auch etwas was ich mit dem Herbst verbinde.
00:13:12: Ja haben wir jetzt schon einmal viele verschiedene Blickwinkel zum Herbst gehört.
00:13:16: Aber wir haben natürlich auch unsere Community gefragt Was denn Themen wären?
00:13:21: Die an dem heutigen Abend
00:13:23: So
00:13:24: Welche Themen wir heute ansprechen sollten.
00:13:27: Zum Thema Impfen kommen wir später noch einmal in einem eigenen Block.
00:13:32: Für mich ist das zum Beispiel eine Präventionsmaßnahme, die relativ einfach umzusetzen ist.
00:13:42: Ich muss daran denken, zum Arzt gehen und mich impfen lassen.
00:13:50: So, das ist für mich sehr positiv.
00:13:56: Aber bevor wir in dieses Thema einsteigen, was dann sicherlich auch nochmal den medizinischen Blickwinkel von Professor Kaemmerer erfordert, kommen wir mal so ein bisschen auf allgemeine Themen und zwar vier Fragen.
00:14:09: Die haben sich aus der Community gebildet und sind ein bisschen der roten Faden für den Teil wo es um die lebendstige Geschichte geht.
00:14:17: Wir haben das Thema Bewegung und Ernährung.
00:14:21: Wie wirken sich veränderte Ess- und Bewegungsgewohnheiten im Herbst auf Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus?
00:14:29: Das Thema wurde schon kurz angesprochen, Kälte und Temperaturwechsel.
00:14:33: Worauf sollten Menschen mit Herzerkrankungen bei Kälte, Spaziergängen oder Saunabesuchen achten?
00:14:39: Ganz wichtig:
00:14:41: Infektion und Impfung.
00:14:42: Das ist das, was wir dann mit drin als Teil haben, was die medizinische Blickwinkel nochmal sehr spannend macht.
00:14:50: Dann haben wir das Thema Stimmung und Routinen.
00:14:54: Welche Routinen helfen euch als Betroffene beispielsweise durch den Alltag?
00:15:03: Und was natürlich auch noch mal die Erfahrung von Gabi aus den Selbsthilfegruppen vielleicht mal ein paar Stimmen zu hören, das finde ich in dem Zusammenhang ganz wichtig.
00:15:15: Und zum Abschluss würde ich mich von jedem – da könnt ihr euch jetzt schon einmal Gedanken machen – über einen guten Rat freuen, der den Zuhörern hilft gut durch den Herbst zu kommen.
00:15:29: Fangen wir an.
00:15:30: An mit dem ersten Thema und ich würde ganz kurz nochmal Winfried ins Gespräch holen.
00:15:39: Winfried, was hältst du von diesen Fragen?
00:15:42: Die Fragen sind perfekt!
00:15:43: Ich glaube, sie betreffen alle und sind sehr wichtig.
00:15:46: Ich möchte aber noch einmal auf eine Frage von Herrn Riehl zurückkommen:
00:15:51: Das ist die Frageställung soll ich mich impfen lassen oder habe ich ein bestimmtes Risiko?
00:15:57: Also es gibt ganz klar Unisono von allen Mediziner, und das sind viele die ich in den letzten Jahren kennengelernt habe.
00:16:07: Aus meiner Sicht überwiegt der Nutzen einer Impfung die möglichen Risiken deutlich.
00:16:21: Gerade bei einer Grippeinfektion und bestehenden Vorerkrankungen kann das Risiko schwerer Verläufe ohne Impfung deutlich höher liegen.
00:16:35: Das heißt eine Impfung verhindert hier einen stärkeren oder schweren Ausgang der Erkrankungen.
00:16:44: Und ich würde nur, aber ich glaube das kann Herr Prof.
00:16:48: Kaemmerer sicher besser sagen als ich. Natürlich muss man mögliche Risiken im Einzelfall berücksichtigen.
00:17:05: Herr
00:17:05: Prof.,
00:17:06: Möchten Sie direkt etwas dazu sagen?
00:17:11: Es gibt ja offizielle Empfehlungen, es gibt eine sogenannte deutsche STIKO-Kommission und da werden auch klare Empfehnungen gegeben.
00:17:20: Und ich glaube man muss das im Individualfall wirklich abgleichen mit einem erfahrenen Impfspezialisten.
00:17:26: Man sollte wenn man eine spezielle Erkrankung hat und zweifelt hat dass da irgendwelche negativen Konsequenzen raus resultieren können einen Impfmediziner ansprechen und der kann dann ganz gezielt auf diese Fragen antworten.
00:17:41: Und man kann das auch nicht für allgemein mit den Impfungen, weil durch so viele Sachen beeinflusst werden die Entscheidungen.
00:17:50: Das ist einmal das Alter, dass es natürlich die Art der Grunderkrankung, das ist die Schwere der Grunderkrankung und schwere der Herzerkrankungen natürlich, die da entscheidend ist.
00:18:02: Was man für Impfungen gibt und ob es irgendeine Gründe gibt, warum man das nicht machen sollte.
00:18:09: Aber im Wesentlichen geht man davon aus dass man durch eine prophylaktische Impfung einen schweren Verlauf von vielen Erkrankheitsbildern mildern kann oder sie sogar verhindern kann und damit natürlich unter dem Strich ein positiver Effekt fürs Herz-Kreislauf-System und den erkrankten Patienten da ist.
00:18:33: Ich
00:18:33: Würde sagen:
00:18:35: Wir haben keine feste Reihenfolge.
00:18:37: Eigentlich wäre das Punkt drei gewesen. Aber dann bleiben wir direkt beim Impfen.
00:18:41: Das
00:18:42: Die Reihenfolge spielt ja keine Rolle.
00:18:44: Würde ich gerne dabei bleiben und würde auch da nochmal an die Meinung von der GAWE kommen wie denn die Sichtweise auf das Impfen in der Selbsthilfe ist?
00:18:57: Was sind da so der allgemeine Tenor um es mal zu nennen?
00:19:02: Ich denke, die Meinungen sind gespalten.
00:19:05: Viele Menschen freuen sich über Impfungen als Möglichkeit zur Vorbeugung und nehmen sie gerne an.
00:19:13: Und es gibt einige, die Angst davor haben.
00:19:15: Diese Angst sollte man nicht unter den Tisch kehren. Auch die psychische Seite muss man beachten.
00:19:28: Wenn ich vor etwas Angst habe, kann das auch eine Reaktion auslösen.
00:19:34: Wichtig ist mir, dass man gut informiert ist und nicht verwechselt bakterielle Infektionen.
00:19:43: Viren sind etwas anderes als Bakterien. Es heißt ja oft, Antibiotika würden heute gut wirken.
00:19:49: Aber viele Infektionen werden durch Viren verursacht, und Antibiotika wirken nur gegen Bakterien.
00:19:58: Das heißt, wenn ich einen Infekt habe, das weiß man schon aus seiner Zeit, wo er noch gesund war.
00:20:03: Dann geht es mir schlecht weil der Körper schwer beschäftigt ist und wenn ich da eine Vorerkrankung hab dann gehts mir eben nochmal schlechter Und das kann wirklich üble Auswirkungen haben und drum muss sich schauen.
00:20:16: Also Ich persönlich bin jemand der sagt ich will keine Krankheit durchmachen Wenn nichts verhindern kann durch eine Impfung.
00:20:23: Aber ich rede mich auch leicht.
00:20:24: Ich habe jede Impfung bis jetzt gut vertragen Und entsprechend muss man aber auch sagen, wenn ich schon sage also eine Grippe ist ja was schwieriges und dass auch nicht verwechselt werden mit einem grippalen Infekt.
00:20:38: Husten, Schnupfen, Heiserkeit – damit sollte man die echte Grippe nicht verwechseln. Eine echte Grippe kann lebensbedrohlich sein.
00:20:44: Und entsprechend Ich weiß, was meine Gefahren sind.
00:20:49: Dann kann ich auch eher entscheiden, nämlich das Risiko in Kauf an dieser Grippe eine schwere Komplikation zu kriegen oder nehme ich eher im Kauf dass die Impfung vielleicht eine Kompliktion verursacht und entsprechend ist es für mich wichtig, dass die Leute Informationen erhalten sich selber entscheidend können und dass aber auch kein Druck aufgebaut wird.
00:21:09: Ich persönlich bin für alle Impfungen mein zweiter Impfpass jetzt voll.
00:21:13: Ich bin von oben bis unten tausend Mal geimpft, aber wie schon gesagt ich kann leicht reden.
00:21:19: Denn ich habe es bisher gut vertragen.
00:21:20: Aber ich kenne Leute die wirklich drauf reagieren und da würde ich mir das auch überlegen ob ich's machen lasse.
00:21:26: Da braucht man dann wirklich eine gute Information.
00:21:28: Und ist genau das was der Prof.
00:21:30: Kaemmerer gesagt hat Dann mit einem Fachmann drüber reden, wirklich mit jemandem, der Impfspezialist ist Und dann kann man entscheiden Lasse ich es machen oder nicht.
00:21:41: Da komme ich gleich nochmal zu den Professor Kaemmerer, nämlich zu den einzelnen verschiedenen Impfungen die es da gibt.
00:21:47: Aber zwischendurch noch ganz schnell: Winfried, du bist
00:21:51: Geimpft
00:21:51: Dementsprechend?
00:21:52: Ich bin geimpfter und war zwar auch einer von denen die nicht krank wurden.
00:21:58: Ich hatte zwar gelegentlich einen Infekt oder eine bakterielle Infektion, aber damit musste ich leben.
00:22:10: Und erst dann, wo ich also die Krankheit hatte und kurz darauf wirklich eine Grippe kriegt habe.
00:22:19: Das möchte ich niemandem wünschen.
00:22:21: Das war sehr unangenehm.
00:22:25: Vor allem da kommen eigentlich dann Lebensängste hin.
00:22:29: Dann spielt die Angst vor einer Impfung eine ganz andere Rolle.
00:22:34: Natürlich gibt es Menschen, die Angst vor Impfungen haben.
00:22:36: Da kann man überhaupt nicht sagen...
00:22:39: Nicht
00:22:40: Da ist, das sind mit Sicherheit aber ein ordentlicher Teil.
00:22:44: Nur ich würde mich wie schon jetzt zweimal besprochen wurde, ich würde sagen geht zu den Fachleuten, sprecht mit ihnen drüben, sprechst eure personelle Situation an und auch über eure personellen Risiken die ihr habt und lasst euch wenn möglich überzeugen dass er euch impfen lässt.
00:23:05: Herr Professor Kaemmerer, bleiben wir noch beim Thema Impfen. Welche verschiedenen Impfungen gibt es?
00:23:11: Und dann auch noch mal die Frage angehängt.
00:23:14: Welche Impfungen sind bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen relevant?
00:23:20: Vielleicht muss man trotzdem noch mal ein bisschen ergänzen sagen, dass also wissenschaftlich gesehen der Nutzen von den Impfungen nach Angaben vom Robert-Koch-Institut und von der STIKO, also der Impfkommission überweiten denn die Risiken überwiegt.
00:23:37: Natürlich gibt es persönliche Gründe, bei bestimmten Impfungen Zweifel zu haben.
00:23:43: Echte medizinische Kontraindikationen für eine Impfung sind allerdings selten.
00:23:49: Dazu gehören als Beispiel nur, wenn jemand eine akute schwere Erkrankung hat dann würde man sicherlich nicht in so einen Infekt reinimpfen.
00:24:00: Man sieht, dass man so eine akute Infektion mit hohem Fieber abklingen lässt und danach in einer anderen Impfung machen würde.
00:24:11: Dann gibt es natürlich auch Situationen das Allergien bestehen.
00:24:15: Dabei geht es etwa um Allergien gegen bestimmte Inhaltsstoffe.
00:24:22: Und da sind einige Dinge, die man vielleicht aus der Vorgeschichte kennt.
00:24:27: Und dann muss man sicherlich mit einem Impfspezialisten sprechen, ob das für den jeweiligen Impfstoffen.
00:24:33: Da gibt es ja verschiedenste Arten, da will ich aber nicht drauf eingehen von Impfstoffe wo das zutreffen kann mehr oder weniger zu treffen können.
00:24:41: Wenn Allergien gegen Impfstoffbestandteile bekannt sind, muss man das im Detail anschauen.
00:24:49: Dazu kommen Patienten mit schweren Erkrankungen des Immunsystems.
00:24:54: Bei ihnen muss man vorsichtig sein.
00:24:56: Insbesondere bei Lebendimpfstoffen kann es mit einem geschwächten Immunsystem Probleme geben.
00:25:06: Das sind aber alles Sondersituationen, die man sicherlich nicht generell unterstellen kann.
00:25:13: Die meisten Patienten vertragen die Impfungen gut und das ist vorhin schon mal angesprochen worden.
00:25:20: Man darf nicht vergessen: Die Infektionen, vor denen Impfungen schützen sollen, sind keine banalen Erkältungen.
00:25:29: Das können schwere Erkrankungen sein.
00:25:31: Wenn diese Erkankungen dann auftreten... Dann hat der Patient gerade wenn er ein zugrunde liegendes Problem hat wie eine Herzerkrankung oder einen Herzinsuffizienz und so weiter, dann hat er ein echtes Problem.
00:25:44: Diese Risiken sind in aller Regel größer als die der empfohlenen Impfung.
00:25:49: Aber wenn Zweifel sind, man kann nicht alles über einen Kamm scheren.
00:25:53: Es ist immer individuell zu entscheiden und man muss sicherlich dann einen in Spezialisten zur Arbeit erziehen.
00:26:01: Ulli,
00:26:02: Eine Zwischenfrage
00:26:03: An dich:
00:26:04: Was sind die Gründe
00:26:05: Für deine Bedenken?
00:26:07: Wie wägt du das ab? Erzähl mal.
00:26:11: Jetzt muss ich ein bisschen meinen Mut zusammennehmen.
00:26:13: Ich habe das Gefühl, ich stehe gerade ein bisschen blöd da.
00:26:17: Vielen Dank erst einmal für die vielen Hinweise.
00:26:21: Die Hinweise helfen mir sehr. Ich habe eine hohe Priorität, was meine Arbeit mit Kindern betrifft, insbesondere die Vorbereitung auf Abschlussprüfungen und das Abitur.
00:26:45: Nach der Familie kommt das für mich gleich an zweiter Stelle.
00:26:48: So jetzt ist es so.
00:26:49: Ich kenne es aus meinem Verwandtenkreis.
00:26:52: Bleiben wir mal bei der Grippeimpfung dass das häufig dazu geführt hat, dass die einfach zwei drei Tage ein wenig ausgenockt waren.
00:27:02: Sie sind alle fest angestellt, das heißt,
00:27:04: Sie melden sich ein paar Tage krank.
00:27:06: Das ist nicht weiter schlimm.
00:27:09: Bei mir wäre es auch nicht übermäßig schlimm, aber persönlich ist es schwierig.
00:27:13: Ich habe einen kleinen Preußen in mir, der sagt: Ich übernehme mit meiner Arbeit eine gewisse Verantwortung für die Kinder und ihre Zukunft.
00:27:22: Und es ist einfach schwer für mich ausgefallene
00:27:26: Stunden in irgendeiner
00:27:28: Form nachzuleisten.
00:27:31: Das ist eigentlich... Ich weiß was das für eine verqueste Denke ist und eigentlich denke ich überhaupt nicht so aber ich muss da jetzt drauf rücksicht nehmen.
00:27:40: Das ist eigentlich der einzige Grund, einer von zwei.
00:27:43: Warum ich mich... Bleiben wir mal bei dem Beispiel Grippe noch nicht habe impfen lassen?
00:27:48: Dass sich einfach sagt okay dieses minimale Risiko dass ich vielleicht ein paar Tage auf der Nase liege leicht nur vergrippt weiß das es kommt immer zum falschen Moment ist vielleicht ein bisschen ja blöde formuliert aber sie so.
00:28:06: Zweitens habe ich in meiner Hausarztpraxis nach einer Grippeimpfung gefragt.
00:28:11: Jetzt bin ich leider noch neunundfünfzig.
00:28:14: Nächstes Jahr ist es in der Hinsicht einfacher.
00:28:17: Also konkret in Mölln ist es so dass untersechzigjährige einen deutlich anderen Impfstoff bekommen als sechzigjährige und also im Rahmen eines gesetzlichen Leistungen.
00:28:33: Da bin ich überhaupt kein Fachmann, ich bin ein Patient.
00:28:35: Kein Fachmann!
00:28:37: Und das auf Nachfrage habe ich dann dort die Aussage bekommen ja das hilft sicherlich überhaupt gar keine Frage aber so den guten Stoff gibt es erst mit sechzig und das sind alles so kleine Mosaiksteinchen die mich halt eben noch nicht zum Arzt oder zur Apotheke gebracht haben.
00:28:59: Also ich habe keine Angst vor den Impfungen, also Spritzen falls das ein Hintergedanke sein könnte, hab' ich überhaupt nicht.
00:29:06: Allergien sind mir überhaupt nicht bekannt, nicht bezogen auf Impfstoffe und auch die Covid-Impfung habe ich weitestgehend gut weggesteckt.
00:29:17: Mein Kind ist durchgeimpft meine Enkelkinder sind durch geimpft.
00:29:20: Ich bin weit davon entfernt, Impfgegner zu sein.
00:29:24: Ich setze nur aktuell gerade meine Prioritäten, meine beruflichen Prioritäten ein wenig anders.
00:29:29: Wie falsch gedacht das auch immer Klingmark.
00:29:32: Aber das ist so bisschen der Grund.
00:29:34: Aber ich habe ja jetzt schon unbewusst gut Nackenschläge bekommen die mich doch durchaus also den Blickwinkel haben ändern lassen.
00:29:46: Also es war schon sehr sehr sehr gut dass ich jetzt hier bin für mich persönlich.
00:29:52: Das sind also vor allem praktische Gründe bei dir?
00:29:55: Eindeutig,
00:29:55: Ja, ja.
00:29:56: Okay,
00:29:56: Wenn vielleicht
00:29:57: Dazu noch kurz etwas sagen darf.
00:29:59: Entschuldigung, ich möchte noch etwas ergänzen.
00:30:02: Wenn ich dazu noch etwas sagen darf: Ich glaube, Sie verwechseln noch etwas. Sie haben gerade eher über einen grippalen Infekt gesprochen.
00:30:11: Eine echte Virusgrippe ist eine andere Situation. Bei einer akuten Grippe ist das Herzinfarktrisiko laut Untersuchungen mehr als sechsfach erhöht. Dazu gibt es auch Informationen der Deutschen Herzstiftung.
00:30:30: Es gibt auch Daten mit noch höheren Werten.
00:30:32: Also wir reden nicht über banale Erkrankungen und wir reden auch darüber dass sie mit Nicht nur der einen diesen Virus infekt damit nur tierweise verhindern können oder abmeldern können.
00:30:43: Dann wir reden da drüber jetzt dass sie ein potenzielles Herzinfarktrisiko haben, was nicht unerheblich ist im Rahmen einer akuten Virus-Grippe.
00:30:55: Sechsmal höher?
00:30:59: Ja.
00:30:59: Darauf kommen wir gleich noch einmal zurück.
00:31:01: Winfried du kurz?
00:31:04: Ich kann das nachvollziehen. Ich möchte dazu noch etwas ergänzen.
00:31:07: Die überwiegenden Leute, die geimpft worden sind, haben keinerlei.
00:31:13: Nebenwirkungen, dann auch kein zwei Tage Auszeit.
00:31:17: Ich könnte jetzt ketzerisch werden und sagen: Das betrifft vielleicht eine bestimmte Berufsgruppe.
00:31:20: Aber man kann sich zum Beispiel auch am Freitag impfen lassen.
00:31:28: Dann ist man am Montag vielleicht schon wieder fit.
00:31:31: Aber noch mal das Risiko ist wirklich... Der größte Teil kommt ohne jegliche Nebenwürgung an der Rückkehr mit der Grippe irgendwie durch.
00:31:43: Gerade wenn Sie mit Kindern arbeiten, kann ich Ihre Sorge nachvollziehen.
00:31:46: Da kommt ein Infekt nach dem anderen.
00:31:51: Ich kenne das von meiner Enkelin und meinem Sohn aus seiner Kindergartenzeit.
00:31:55: Die Kinder haben die Grippe nach Hause gebracht – teilweise die echte Influenza.
00:32:00: Und
00:32:01: Während sie wieder relativ schnell fit waren, lagen wir Erwachsenen manchmal ein oder zwei Wochen flach.
00:32:06: Also das ist oft so gegangen.
00:32:10: Auch das ist ein Grund dass ich jetzt gerade durch den Umgang mit meine Enkelin, um sie zu schützen, diese Impfungen alle nehmen.
00:32:18: Ich möchte mich weiterhin mit ihr treffen können.
00:32:22: Ja, auch der Schutz von Angehörigen und engen Verwandten oder Menschen, mit denen man im Kontakt ist.
00:32:28: Vorhin wurde das sechsfache Risiko erwähnt – das hat mich schon erschreckt. Gabi, noch einmal zur Selbsthilfe:
00:32:36: Selbsthilfe!
00:32:37: Wie sind da so die Meinungen?
00:32:38: Das ist jetzt gerade von Uli gehört.
00:32:41: Ich bin da sehr tief und entspannt, weil ich nehme Medikamente rauf und runter, da macht mir die Spritze jetzt auch nichts aus.
00:32:50: Wie ist die allgemeine Meinung in der Selbsthilfe?
00:32:53: Argumente wie du sie gerade von Uli gehört hast was nimmst du wahr?
00:32:58: Also ich nehme wahr dass eben die Allermeisten überhaupt kein Problem damit haben Und ich bin froh das der Uli nur so ein Problem der Organisation hat und vor allen Dingen jetzt dann den kleinen Spalt zu finden wo man nicht erkältet ist wenn die Kinder jetzt alle erkälted kommen.
00:33:17: Andere vertreten allerdings Verschwörungstheorien. Da kann man manchmal reden wie ein Buch.
00:33:23: Die wollen das überhaupt nicht hören?
00:33:25: Und da kann ich auch überhaupt nichts erreichen in den Liter auch drinnen machen.
00:33:29: Wer dahinter eine Regierungsverschwörung vermutet, lässt sich nur schwer überzeugen.
00:33:33: Ich persönlich glaube das nicht.
00:33:36: Und ich glaub',dass jeder, der krank is und auch jeder gesunde Also muss jetzt sagen Auch die können nach einer solchen Grippeinfektion krank sein Das kann sich ja auch ausgeschlagen.
00:33:47: Und wie Professor
00:33:48: Kaemmerer schon sagte, kann das Herzinfarktrisiko erhöht sein.
00:33:52: Also für mich überwiegt das Impfen in seiner positiven Weise wesentlich mehr als jeder Impfgegner.
00:34:04: Und ich denke da immer an meine Tante die hatte Polia und er hat gesagt wäre ich dankbar gewesen wenn es für mich damals eine Impfung gegeben hätte?
00:34:11: Ich frage mich, wie wir heute über Pockenepidemien sprechen würden, wenn es moderne Impfgegner damals schon gegeben hätte.
00:34:18: Weil die Impfgegner sagen würden nicht lassend nicht impfen.
00:34:21: Also ich denke Die allermeisten sind eigentlich dafür und wenn man mal ein Ruhe drüber redet und das net gerade einen Militant der Impfs Gegner ist weil er Verschwörungstheorie hat lassen sich auch viele überzeugen.
00:34:36: Darf ich dazu noch kurz etwas ergänzen?
00:34:39: Und ihnen nochmal kurz eine Stellungnahme von der deutschen Herzstiftung.
00:34:46: Die hatten noch zusammengestellt, was an beobachtungs- und kontrollierten Studienvorlag.
00:34:52: Daran nahmen insgesamt etwa eine halbe Million Menschen teil.
00:34:57: Bei denen konnte gezeigt werden dass die Zahl der schweren kardiovaskulären Ereignisse um mehr als zehn Prozent zu senken war.
00:35:05: Die kardiale Sterblichkeit ließ sich demnach um zwölf Prozent senken. [Weiterer Zahlenwert im Audio unklar.]
00:35:14: Und bei Menschen nach einem Herzinfarkt ließ sich nach diesen Angaben das Risiko eines erneuten Herzinfarkts um mehr als 40 Prozent senken.
00:35:29: Das Gesamtsterberisiko ging demnach innerhalb der nächsten zwölf Monate um fast 40 Prozent zurück.
00:35:36: Ich meine, das sind Daten von mehr als eine halbe Million Patienten und die muss man sie bei Auffahrt-Zungen zurückgehen lassen.
00:35:45: Und dem stehen meist leichte mögliche Nebenwirkungen der Impfung gegenüber.
00:35:50: Ich glaube, das spricht für sich.
00:35:53: Uli wir kommen ganz am Ende nochmal zu deiner Meinung wie du dich vielleicht innerhalb Stunden, in der wir uns jetzt hier und da noch mal vielleicht in deiner Meinung überzeugen, dass ich bin am Ende wirklich ganz gespannt.
00:36:10: Du musst heute keine endgültige Entscheidung treffen.
00:36:16: Was mich betrifft?
00:36:18: Ich bringe vielleicht nochmal kurz meine Sichtweise mit herein.
00:36:24: Ich leide seit vierundzwanzig Jahren an dem Thema kardiovaskuläre Erkrankung und ich muss sagen, das Thema Impfen in diesem direkten Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat bei mir viele Jahre gedauert bis es zu mir durchgedrungen ist.
00:36:42: War ich bei meinen Kardiologenterminen unaufmerksam?
00:36:46: Und ergibt es da jetzt in den letzten Jahren vermehrt mehr wie das, was Sie gerade beschrieben haben Professor Kaemmerer.
00:36:57: Mehr Studien zu dem Thema oder ist es eigentlich schon immer ein Thema?
00:37:02: Eigentlich ist das schon lange ein Thema.
00:37:04: Das Ganze ist natürlich durch die Covid-Epidemie noch wesentlich hochgekocht und damit hat man viel mehr Interesse an der Prävention gehabt, das ist ja das Entscheidende.
00:37:15: Ich habe selber in Eindruck, dass das Thema Präventions bis zu dem Zeitpunkt von vielen Patienten überhaupt nicht wahrgenommen worden ist.
00:37:24: Erst mal gesehen hat das im Rahmen Solchen kannten wir schon lange Zeit nicht mehr wirklich, dass da ernsthafte Probleme auftreten können.
00:37:33: Dadurch stieg das Interesse.
00:37:35: Unabhängig davon gibt es aber nun seit vielen Jahren die Empfehlungen von verschiedenen Impfkommissionen und das ist dann halt die Aufgabe des Hausarztes wenn er den Patienten zu sehen bekommt in diese Richtung zu preimen und zu sagen hier bitte Das ist das Programm was für dich in Frage kommt.
00:37:54: Und dann ist natürlich auch eine gewisse Eigenverantwortung der Patienten da, die sich selber auch darum kümmern müssen.
00:38:01: Man kann nicht alles vorgekaut kriegen und man muss selbst sich vielleicht informieren.
00:38:06: Was macht Sinn?
00:38:07: Was kann ich denn auch für meine Gesundheit tun und nicht immer nur erwarten bis irgendwas erkrankt ist.
00:38:13: Ich mein wir könnten viele, viele Kosten und viel Krankheitsstände sparen wenn die Patienten insgesamt den Präventivsektor für sich erkennen würden und entdecken würden.
00:38:24: Und da kann man vieles machen, das ist nicht nur die Info.
00:38:27: Wir kommen nachher noch auf diese Themen wie Bewegung oder Ernährungen usw.
00:38:31: Ich glaube, das sollte mal in dem Zusammenhang dann auch nochmal denken.
00:38:38: Zwei Fragen, die noch nicht beantwortet sind und zwar einmal.
00:38:42: Auch der Impfstoff, der für jüngere Menschen angeboten wird, ist hilfreich und wirksam.
00:38:51: Der Impfstoff für ältere Menschen deckt nach dieser Darstellung ein breiteres Risikofeld ab. [Altersgrenze im Audio prüfen.]
00:38:55: Das bedeutet nicht, dass die normale Impfung wirkungslos wäre.
00:39:03: Aber die einfache Impfung ist nicht rausgeschmissen und aber die hilft in dem Alter
00:39:09: Auch
00:39:10: Ausreichend nach den Statistiken.
00:39:17: Zweitens: Gegen welche Erkrankungen sollte man sich impfen lassen?
00:39:21: Dann würde ich mal anfangen auf jeden Fall gegen Grippe.
00:39:25: Auf jeden fall gegen
00:39:27: RSV
00:39:29: Und auf jeden Fall gegen Covid.
00:39:31: Das wären die ersten Beispiele. Herr Professor
00:39:34: Kaemmerer mit Sicherheit das Ganze noch ergänzen was ich als auch vor allem bei älteren Patienten für absolut notwendig erhält.
00:39:42: Dazu kommt außerhalb des Herbstes die Gürtelrose.
00:39:47: Genau, Herr Professor Kaemmerer Sie sind direkt schon angesprochen worden gerade nochmal auf die einzelnen verschiedenen Impfungen einzugehen.
00:39:55: Erzählen sie mal und grad halt Kontext zu Herz-Kreislauf, den finde ich sehr spannend.
00:40:01: Natürlich bin ich kein Impfspezialist, aber ich kann beschreiben, was wir unseren Patienten empfehlen.
00:40:11: Das ist der Wirkstoff bei der Grippeimpfung der ist etwa viermal stärker konzentriert als bei der normalen Impfung.
00:40:19: Er wird insbesondere für ältere Patientinnen und Patienten empfohlen.
00:40:26: Herr Klausnitzer, Sie haben die weiteren Impfungen schon angesprochen.
00:40:30: ASviren sind Impfungen empfohlend werden?
00:40:33: Die Covid-Impfung sicher?
00:40:35: Was ein wesentlicher Punkt ist, noch insbesondere bei Patienten ab sechzig Jahren.
00:40:41: Pneumokokken sollte man gerade bei älteren Menschen nicht vergessen. Sie können erhebliche Probleme verursachen.
00:40:47: Und dann gehört natürlich noch dazu auch andere Impfungen, die man in Abhängigkeit vom Alter und von der Vorausgegangen-Impfsituationen nicht vergessen darf.
00:40:57: Auch andere Grunderkrankungen spielen eine Rolle.
00:40:59: Es gibt Herpes zoster was vorhin schon angesprochen worden auch das ist ein wesentlicher Punkt.
00:41:07: Und dann eine andere, eigentlich Banale in Völkstrichen Impfungen wie Tetanus, Diphtherie.
00:41:13: Die werden teilweise als Kombinationsimpfstoffe verabreicht.
00:41:19: Das ist das breite Spektrum.
00:41:21: Aber da gibt es klare Vorgaben und das sollte jeder sich beraten lassen für seine Altersgruppe spezifisch und für seine Vorerkrankung spezifik.
00:41:30: Was ist für ihn der geeignete Muster?
00:41:35: Sie hatten vorhin kurz das erwähnt, bei einer bestehenden Infektion macht grundsätzlich dann Impfen keinen Sinn.
00:41:42: Gibt es dabei Unterschiede?
00:41:45: In einen akuten schweren Infekt würde ich nicht hineinimpfen.
00:41:48: Warum ging es?
00:41:49: Wenn jemand hochfieberhaft ist, würde ich nicht in eine solche Situation reinimpfen.
00:41:54: Wenn der Körper bereits durch eine Infektion belastet ist,
00:41:57: Wenn der Patient bereits eine hochfieberhafte Infektion bekämpft, muss man ihn nicht zusätzlich belasten.
00:42:17: Noch eine Frage zu dem erhöhten Risiko, das Sie vorhin erwähnt haben:
00:42:21: Das sechsfache Risiko wie wenn man nicht geimpft ist beziehungsweise durch die Infektion?
00:42:27: Kann man das relativ ein paar Worten erklären was da im Körper passiert mit so einer Infektionen dass sich so enorm dieses Herzinfarkt-Risiko erhöht?
00:42:38: Es geht vor allem um Entzündungsreaktionen, die auch an den Gefäßwänden ablaufen.
00:42:48: Gerade an den Koronararterien können entzündliche Reaktionen vorbestehende Veränderungen verschlimmern.
00:43:02: Ja.
00:43:03: Relativ verständlich erklärt.
00:43:06: Das ist ein Argument, keine Frage.
00:43:09: Man
00:43:09: Kann es noch wissenschaftlicher erklären, aber darum geht es hier nicht.
00:43:14: Die Detailtiefe gehen, aber ich glaube es geht um das wesentliche was der Ablauf ist und dass wir einfach darüber nachdenken, dass das halt Generalisierte in Erkrankungen sind.
00:43:25: Die diesen gesamten Körper beeinflussen und damit natürlich auch den Gefälschterdosen.
00:43:30: Ohne Gefäße existiert kein Körper.
00:43:33: Absolut.
00:43:35: Ulli, an dieser Stelle:
00:43:37: Hast du schon mal Lust auf einen Zwischenstand oder wollen wir bis zum Ende warten?
00:43:40: Habe
00:43:40: Ich mich schon genug hereingeritten?
00:43:42: Aber gut, machen wir das.
00:43:45: Es passiert mir beruflich öfter, dass ich mich nicht klar ausdrücke.
00:43:49: Ich versuche es noch einmal.
00:43:50: Ich verstehe alle Argumente.
00:43:55: Ich stelle nicht ein einziges Argument in Frage.
00:44:00: Ich halte eine Impfung gerade wenn man Vorerkrankungen diesen Bereich hat für absolut sinnvoll und absolut geeignet.
00:44:10: Das sollte das einen anderen Eindruck erweckt haben mit dem, was ich gesagt habe.
00:44:15: Denn war das falsch?
00:44:15: Dann tut mir das leid!
00:44:18: Ich
00:44:18: Bin so ein kleines bisschen, Frau Meier dankbar weil sie mir so büschend zumindest die Hand von hinteren gehalten hat.
00:44:26: Es ist ein rein organisatorisches Problem.
00:44:29: Also allein... ich wiederhole das nochmal.
00:44:32: Ich weiß, wie falsch das gedacht sein mag.
00:44:34: Das ist aber allein die Möglichkeit dass ich durch diese Impfung beruflich einige Tage ausfalle.
00:44:45: Hemmt mich
00:44:46: Jetzt mit Begeisterung entgegen meiner Überzeugung, Mitbegeistering zum Arzt zu laufen und zu sagen Ich riskiere es trotzdem!
00:44:57: Eigentlich entspricht das überhaupt nicht meiner Denkweise.
00:45:03: Es ist nur im Moment gerade eine andere Priorität die ich dort habe auch falsch.
00:45:07: Das weiß ich selbst.
00:45:10: Aber ich glaube
00:45:11: Auch dass meine Situation Eine Menge eine Menge Menschen in Deutschland trifft ob vorerkrankt oder nicht vorherkrankt.
00:45:19: Deswegen Herr Professor vielen Dank diese Diese einfachen Erklärung die sie nachgeschoben haben.
00:45:25: Man könnte das noch komplizierter machen,
00:45:29: Aber
00:45:30: Bin da einzig betroffen hier so wirklich.
00:45:34: Das hilft nicht, also ich danke für diese einfachen Erläuterung.
00:45:38: Ich danke auch für die praktischen Tipps:
00:45:42: Machen Sie das.
00:45:42: Überlegen Sie sich das.
00:45:43: Gehen Sie hin.
00:45:44: Lesen Sie es nach.
00:45:45: Das kann jeder Mensch der Nachdenken kann und das reicht!
00:45:48: Also für
00:45:49: Die, die
00:45:50: Bis jetzt den Weg noch nicht zum Arzt gefunden haben... Ist das sicherlich etwas, was mühsig in Ihrer Situation ist?
00:45:57: Ich kann mir vorstellen,
00:45:58: Weil Sie immer wieder gegen diese Windmühlen anlaufen vermutlich.
00:46:02: Aber
00:46:04: Für mich als Laie, als Patient genau der richtige Weg und ich bin da sehr dankbar drüber, dass so deutlich nochmal mir sozusagen dargestellt wurde Und das hilft mir schon in einer weiteren Entscheidung die Priorität meiner eigenen vielleicht mal zu überlegen zu verschieben.
00:46:23: Freitag impfen, Frau Meier ist ein cooler Tipp.
00:46:27: Darf ich da noch einmal einhaken?
00:46:29: Das ist ein interessantes Statement.
00:46:31: Sie denken dabei allerdings sehr an sich selbst.
00:46:36: Sie gefährden damit potenziell auch andere Menschen, die keinen ausreichenden Impfschutz haben.
00:46:42: Das können Säuglinge, Kleinkinder, Menschen mit geschwächtem Immunsystem, Schwangere oder ältere Menschen mit schweren Grunderkrankungen sein.
00:46:57: Sie nehmen das Risiko für sich in Kauf, aber möglicherweise auch ein Risiko für andere.
00:47:10: Argumentation kann ich nachvollziehen, glaube ich Ihnen.
00:47:15: Ich sehe es eigentlich für mich persönlich genau andersherum, dass ich mich selber hinten anstelle um entsprechend meine Pflichten im Bereich der Prüfungsvorbereitung zum Beispiel zu erfüllen.
00:47:28: Ja,
00:47:30: Aber ich meine das ist halt dann immer eine Wertung.
00:47:33: Was ist wichtiger?
00:47:35: Ihre vielleicht zwei oder drei Tage ausfallen von einem beruflichen Status oder dass sie andere Patienten möglicherweise ernsthaft gefährden.
00:47:45: Das müssen Sie für sich selbst entscheiden. Ich kann Sie nur auf die Risiken hinweisen.
00:47:50: Aber Sie müssen natürlich entscheiden was sind Sie bereit für sich in Kauf zu nehmen und was bereiten sind Sie?
00:47:56: Ich
00:47:59: Ich finde diese unterschiedlichen Sichtweisen spannend, weil sie genau die Dinge zeigen, die viele Menschen beschäftigen.
00:48:08: Genau solche Fragen werden auch in der Community gestellt.
00:48:12: Deshalb ist die Diskussion wichtig.
00:48:14: An dieser Stelle ist es glaube ich der richtige Zeitpunkt nochmal in die anderen Themen reinzugehen und zu sagen was kann man denn noch neben der Impfung so alles tun?
00:48:28: Um mit einer Herzerkrankung gut durch den Herbst zu kommen?
00:48:34: Wir haben so ein bisschen die Reihenfolge aufgesprengt vor und das ist aber gar kein Problem, ich würde mal als Basis gerne das Thema Kelt- und Temperaturwechsel ansprechen.
00:48:47: Das ist nämlich wirklich was wo wir wissen dass Vorhin schon wie von Professor Kaemmerer erklärt oder angedeutet, dass sich dann eben der Körper verändert und gerade bei Menschen mit Herz-Kreislaufvorerkrankungen das schon direkt ein Thema ist.
00:49:02: Mich interessiert, ab welchen Temperaturen Vorsicht geboten ist.
00:49:07: Wo wird es denn ab welcher Gradzahl wenn man das sagen kann sollte man denn aufpassen?
00:49:13: Wir haben heute hier bei uns in Frankfurt fünfzehn grad gehabt strahlende Sonnenschein.
00:49:17: Das ist, glaube ich noch nicht die Temperatur wo man in bedenkliche Gegenden kommt.
00:49:24: Herr Professor
00:49:24: Kaemmerer, wie sehen Sie das medizinisch?
00:49:28: Das hängt vom individuellen Verhalten ab.
00:49:30: Zum Glück gibt es Kleidung, mit der man sich den Außentemperaturen anpassen kann.
00:49:39: Ist
00:49:40: Aber man muss überlegen, was Kälte im Körper bewirkt.
00:49:46: Es sollte nicht zu kalt sein.
00:49:47: Jeder hat eine andere Wohlfühltemperatur. Allgemeine Grenzwerte kann man nicht nennen. Bei Kälte ziehen sich die Blutgefäße zusammen, der Blutdruck steigt, und das Herz muss mehr leisten.
00:50:06: Nicht bei gesunden Leuten die stecken das ja alles gut weg.
00:50:08: Aber wir reden jetzt hier über Patienten oder Patienten oder Menschen mit chronischen Erkrankungen insbesondere wenn sie die coronare Herzerkrankung nehmen, die Herzinsuffizienz nehmen, den Bluthochtruck nehmen.
00:50:22: Sie können durch starke Kälte und Temperaturschwankungen stärker belastet werden.
00:50:30: Und da muss man einfach auf die Situation eingehen und sagen ich muss mich der Temperatur die gerade vorhanden ist entsprechend A Kleiden B bewegen.
00:50:44: Das ist auch ein ganz wichtiger Punkt.
00:50:46: Wenn Sie sich bewegen wollen, dann ist es super wenn sie sich an der frischen Luft bewegen.
00:50:53: Aber was man nicht machen sollte in solchen Situationen wo deutliche Kälte die ungewöhnlich ist zumindest dass sie dann körperliche Anstrengungen machen die sie sonst normalerweise nicht machen also für sie ungewohnt sind das soll die starker Kälter sicherlich meiden.
00:51:14: Gabi, wie ist die Sichtweise der Pflege auf das Thema?
00:51:17: Oder die Sicht der Selbsthilfe?
00:51:19: Was kannst du dazu berichten?
00:51:20: Also was ich wirklich jetzt einmal wieder sagen möchte im Sommer werden ja medikamente teilweise reduziert weil durch die Hitze der Kreislaufgang runter geht und die Leute instabil werden.
00:51:33: Und man darf nicht vergessen im Herbst wenn es jetzt wieder die Temperaturen normaler ist die Medikamente wieder anzupassen.
00:51:41: Wenn eine Medikamentendosis im Sommer wegen niedrigen Blutdrucks reduziert wurde, sollte man im Herbst prüfen lassen, ob die Einstellung noch passt. [Aussage inhaltlich/fachlich prüfen.]
00:51:56: Und ansonsten es gibt eigentlich keine Temperatur wo man sagt wir dürfen nicht rausgehen, da müssten alle Eskimos tot sein weil's kalt ist sondern es geht einfach drum, sich aufzuwärmen evtl.
00:52:08: Schalfum und dass man nicht ganz die Kälte hat.
00:52:11: Aber man darf zu jeder Temperatur sich bewegen.
00:52:15: Eine pauschale Grenze lässt sich nicht nennen.
00:52:21: Vielleicht kann man das nochmal zusammen fassen Die Kälter alleine ist nicht das Problem Sondern die Kombination aus Kälten mit einem erhöhten Blutdruck einer herzensoficienzunterkörperlichen Anstrengung.
00:52:33: Das ist die Kombination, die was ausmacht.
00:52:36: Und wir müssen auf jeden Fall sagen, gerade die Herzpatienten sollten auch im Herbst und im Winter körperlich aktiv werden aber sie müssen sich vor ungewohnten Belastung und Belastungsspitzen.
00:52:50: Da müssen Sie sich sicherlich schützen.
00:52:53: Also nicht die Kälte alleine Aber die kombination Kälten, Krankheitsbild Eine körperliche Anstrengung, insbesondere eine körperlichen Anstreggung, die ungewohnt ist.
00:53:04: Diese ungewohnten Belastungsspitzen sollte man vermeiden.
00:53:08: Winfried, wie siehst du
00:53:10: Das?
00:53:10: Ich hatte
00:53:11: Die beiden Sachen, da brauch ich nichts dazusagen.
00:53:13: Das ist alles gesagt was sich zur Prävention noch sagen würde.
00:53:18: Ich würde mir wünschen dass man diese Tradition in Japan oder in Asien im Allgemeinen als Wieso tragen wir denn eigentlich keine Masken, sobald die Griebesaison losgeht?
00:53:34: Da sind wir irgendwie zu stolz drauf oder wir haben Angst davor und machen uns lächerlich.
00:53:39: Das wäre ein sinnvoller Einsatz dessen, was wir während der Pandemie schon getan haben.
00:53:48: Haben.
00:53:50: Ein guter Hinweis, Ulli!
00:53:53: Schauen Sie mal in
00:53:54: München in der U-Bahn.
00:53:57: Da sieht man das schon.
00:54:01: Bleiben wir noch mal bei dem Thema Bewegung hier, wir kommen dann immer gerne hin weil ich finde auch den Hinweis von dir wirklich gut.
00:54:06: Aber es ist halt echt ja das zweisweites Ding.
00:54:10: Aber es ist gesellschaftlich leider schwierig geworden.
00:54:12: Covid hat er so ein Band, Dienst der Wiesen weil wenn man heute jemand mit einer Maske rumlaufen sieht denkt man sich immer was ist denn das für eine?
00:54:19: Dabei kann es sinnvoll sein.
00:54:21: Ja weil Professor Kaemmerer sie sagten gerade München in der U-Bahn Wir fahren hier auch in Frankfurt, ich fahre alles mit der öffentliche.
00:54:29: Wenn da einer nießt dann stehe ich schon irgendwo in der Ecke und denke mir bloß nichts abkriegen.
00:54:34: Also da glaube ich das ist tatsächlich kein schlechter Hinweis.
00:54:39: Ich wollte noch mal ganz kurz Uli und mich in einen Topf setzen nämlich mit dem Thema Bewegung.
00:54:44: Ihr beide haben ja schon im Frühling oder im Sommer keine große Lust auf Bewegungen?
00:54:49: Auf gewisse Bewegungsformen nicht.
00:54:54: Also ich muss ehrlich zugeben, ich könnte in jeder Jahreszeit mehr machen.
00:55:00: Für mich ist Bewegung manchmal wirklich eine Qual.
00:55:06: Ich guckte sich am Tag auf meine fünf, sechs, sieben, achttausend Schritte irgendwie kommen mit Hängen und Würgen.
00:55:14: Ich wohne ja in der sechsten Etage, habe ich hier mein Büro und ich könnte auch genauso gut laufen.
00:55:23: Aber ich fahre dann doch mit dem Aufzug.
00:55:25: Also ich bin da im Dämpfall.
00:55:28: Kein glänzendes Vorbild. Ulli, wie sieht es bei dir aus?
00:55:32: Ja nicht viel
00:55:34: Anders. Aber
00:55:35: Ich habe seit unserem letzten Gespräch meine Aktivitäten draußen deutlich erhöht.
00:55:43: Also in meinem, für meinen Anspruch deutlich erhöhe konnte und jetzt gehe ich das das erste Mal so in den Herbst mal sehen.
00:55:55: Jetzt kommt der Herbst. Mal sehen, wie ich damit zurechtkomme.
00:55:59: Nächstes Jahr kann ich mehr dazu sagen.
00:56:00: Wir haben ja gerade zwei Themen die ich unterschiedlich eigentlich hier stehen habe.
00:56:06: Er wird zusammen behandelt weil es einfach zusammen gehört.
00:56:09: Professor Kaemmerer hat es schon die Sichtweise auf das Thema Keld- und Temperaturwechsel.
00:56:15: Aber es ist einfach so, dass sich das mit Bewegung gar nicht so sehr unterscheiden lässt irgendwie.
00:56:21: Das hat einfach das eine mit dem anderen zu tun weil man eben immer machen sollte.
00:56:29: Vielleicht
00:56:31: Kann man jetzt seine sportliche Tätigkeit immer früher oder im Sommer draußen gemacht hat, in die Halle verlegen.
00:56:39: Wichtig ist, in Bewegung zu bleiben.
00:56:41: Bewegung ist eine Säule der Herzinsuffizienztherapie. Nur auf dem Sofa zu sitzen, weil es kalt und dunkel ist, wäre ungünstig.
00:56:50: Das verschlimmert die Situation eher.
00:56:52: Also wirklich der Appell weiterbewegen aber halt des richtigen Suchen gibt ja genug Sportart.
00:56:58: Es muss natürlich mal sport sein.
00:57:01: Ja.
00:57:01: Und wenn du schon ein Treppenhaus hast mit Sechstockwerken, dann lauft auch fünfmal in der Woche die Treppenmaher rauf?
00:57:09: Dann musst du nicht einmal in die Kälte
00:57:12: Aus!
00:57:13: Tatsächlich so und ich denke mir dann immer... Die haben dafür viel Geldenaufzug eingebaut und ich ignoriere den.
00:57:18: Er war jetzt im Schatz.
00:57:20: Aber es ist tatsächlich wirklich so eine Sache wo man einfach sich disziplinieren sollte und ich bewundere jeden, der da tatsächlich von sich auch diesen Antrieb immer wieder entwickelt.
00:57:31: Aber ich weiß von dir, Winfried, dass du zu den Leuten gehörte, das wirklich sehr konsequent durchzählen?
00:57:37: Ja jetzt übertragen bitte nicht!
00:57:39: Also ich bin auch einer von denen, der es lieber vergisst.
00:57:42: Zwischendrin also aber gut ist es deutlich besser geworden.
00:57:49: Ich möchte noch etwas zur oft propagierten Zahl von 10.000 Schritten sagen.
00:58:02: Diese Zahl
00:58:03: Das ist ein Marketingkampagnen hier gewesen in Japan.
00:58:06: Das war im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen.
00:58:12: Und da war es eigentlich ein Werbegeg, dass man gesagt hat, das verkauft sich gut mit dieser Zahl von Zehntausend.
00:58:19: Inzwischen hat man gesehen, dass auch etwa 7.000 bis 8.000 Schritte gesundheitliche Vorteile bringen können.
00:58:30: Es gibt sogar Untersuchungen, in denen schon bei etwa 4.000 Schritten ein geringeres Sterblichkeitsrisiko beobachtet wurde.
00:58:39: Also diesen Mythos, den sollte man vergessen, mit den Zehntausend Schritte ist wirklich aus einer ganz anderen Ecke gekommen.
00:58:49: Wusste ich jetzt auch nicht.
00:58:50: Sehr interessant!
00:58:52: Auch noch mal die Sichtweise, je nach Alter natürlich abhängig muss sich tatsächlich schwitzen damit es gut war oder ist es einfach die Bewegung schon an sich alleine hier einfach weiterhilft?
00:59:07: Sie hatten das gerade angesprochen und dass auch wenige Schritte schon was helfen.
00:59:11: Aber ich glaube man sollte das am Alter so ein bisschen.
00:59:13: Und vielleicht auch vom Spaß an der Bewegung ab?
00:59:17: Wir müssen nicht nur über Spaß an irgendwas reden, sondern auch in dem was jemand kann.
00:59:21: Wenn Sie Patienten gehabt haben mit der Herzinsuffizienz, den dürfen sie mit Sicherheit nicht in dieselbe Raster reinbringen und denen irgendwelche festen Daten vorgeben.
00:59:32: Dafür gibt es heute Belastungstests, etwa die Spiroergometrie,
00:59:39: Sieht wo ist denn die Leistungsbreite des Patienten?
00:59:43: Und die Belastungsgrenzen abschätzen kann.
00:59:46: Und dann hängt es natürlich immer von der Grunderkrankung ab.
00:59:48: Sie können auch das nicht alles über einen Kamm scheren, sie haben unterschiedlichste Krankheitsbilder und in Abhängigkeit davon muss man ganz individuell als Patient.
00:59:58: Wir reden hier nicht von normalen Menschen die keine wesentliche Grunderkrankungen haben sondern wir reden jetzt von Patienten mit einer Herzerkrankungen und dass kann Schwere gerade haben von ich kann so viel Treppen rauf steigen oder ich bin froh wenn ich aus dem Sessel aufsteige Und die können sie nicht mit irgendeiner Zahl da beflastern und denen noch ein schlechtes Gewissen machen, wenn Sie das nicht erreichen.
01:00:25: Die Belastung sollte mit dem Kardiologen abgestimmt werden.
01:00:30: Dafür gibt es beispielsweise die Rehabilitation.
01:00:33: Sie gehen nach irgendwelchen Erkrankungen in Reha-Maßnahmen, werden dort trainiert.
01:00:38: Werden dort aber auch überprüft und man zeigt ihnen wo ist das Limit?
01:00:42: Bis wohin kann ich gehen ohne mich zu gefährden?
01:00:47: Das ist eine ganz individuelle Sache die man da für den Patienten zuschneidern muss.
01:00:55: Also immer die Frage wann ist mein Kardiologe mit mir zufrieden?
01:01:01: Ja.
01:01:01: Was sagt Ihr Kardiologe dazu?
01:01:03: Welche Untersuchungen hat er gemacht?
01:01:04: Was empfiehlt er
01:01:05: Ist für dich ein Ausdauerniveau, das du erreichen solltest.
01:01:10: Wo liegt der Trainingseffekt?
01:01:13: Und er sagt dann auch mit welcher sportlichen Aktivität man diese Aktivitäten und diese Tätigkeiten erreichen kann.
01:01:23: Und zu viel Ehrgeiz kann dann auch kontraproduktiv werden?
01:01:26: Natürlich.
01:01:30: Gabi...
01:01:31: Ich habe kürzlich von einer interessanten Studie gehört – [Studienname im Audio unklar].
01:01:37: [Wortlaut im Audio prüfen.]
01:01:38: Nein es geht darum dass wenn man am Wochenende weil ja viele berufstätig sind sagen ich bin abends fertig ich mag jetzt keinen Sport mehr machen.
01:01:46: Wenn mal am Wochenend wirklich zweimal eine halbe Stunde Sport treibt das auch das eine positive Verwirkung hat.
01:01:57: Wirklich täglich eine Stunde sein muss und dass es hilft, ganz egal was es ist ob spazieren gehen oder ob ich wirklich sportfrei wichtig bin.
01:02:09: Und vor allen Dingen ist es meines Erachtens wichtiger das man diese Aktivitäten regelmäßig macht also nicht einmal die Woche alles sondern das bei jedem lieber jeden Tag eine gewisse sportliche Aktivität macht.
01:02:21: Das ist der gemeinsache der wesentlich wichtigere Faktor.
01:02:29: Kommen wir vom Thema Bewegung zur Ernährung.
01:02:32: Lassen Sie uns mal in die Richtung Ernährungen gehen, das ist für mich ein sehr spannendes Thema.
01:02:36: Ich lebe mit Adipositas.
01:02:38: Bei mir geht es schon seit Jahren rauf-und runter und munterkiloweise war gut mal schlecht.
01:02:46: Im Moment habe ich acht Kilogramm abgenommen.
01:02:52: Eine gesunde Ernährung ist für meine Herz-Kreislauf-Erkrankung wichtig.
01:02:58: Das ist in Bezug auf den Herbst.
01:03:00: Man denkt natürlich an vitaminreiche Lebensmittel.
01:03:03: Aber gibt es denn so einen aktuellen Trend wo man sagt hey das wäre was wirklich im Moment viele gute Meinungen darüber gibt?
01:03:16: Vielleicht erst mal du Gabi Du bist gerade gemudet.
01:03:29: Im Prinzip müssen wir einfach nur so weitermachen wie im Sommer.
01:03:33: Im Sommer essen wir oft automatisch mehr Salat und frische Lebensmittel.
01:03:38: Im Herbst haben wir eher Lust auf warme Gerichte wie Eintöpfe.
01:03:44: Aber es gibt keine Empfehlung wo man sagt im Herbst muss man das und das essen dann ist man auf der sicheren Seite sondern eine ausgewogene Ernährung fürs ganze Jahr ist völlig logisch.
01:03:58: Ulli, hast du irgendwie Vorzüge wo du sagst das bekommt mir ganz besonders gut in Bezug auf deine Herz-Kreislauf-Erkrankung und besonders gut im Herbst?
01:04:08: Ne.
01:04:09: Ich freue mich auf die saisonalen Sachen die so kommen also sprich so Eintöpfe.
01:04:16: Das ist natürlich verbinde ich mit dem Herbst freu ich mich immer drauf die genieße ich immer sehr Und ansonsten stelle ich bei mir nur fest, dass zur kalten und kälter werdenden Jahreszeit der Appetit ansteigt.
01:04:30: Da muss ich mich etwas zügeln.
01:04:33: Aber ansonstend bin ich dabei Frau Meier, dass wir eigentlich das so machen wie es ganze Jahr.
01:04:39: Regional und saisonal essen.
01:04:42: Winfried, wie hältst du es?
01:04:43: Bei euch in Nürnberg gibt es ja viele leckere Sachen!
01:04:46: Ja, und ich meine wir sind weiter im Süden da ist es dann wird oder nicht.
01:04:51: Wir können jetzt zum Norden von Bayern.
01:04:54: Da ist es so der wird natürlich täftig gegessen.
01:04:57: Klar.
01:04:59: Ich glaube, das Wichtige ist, dass man abwechslungsreich vielzeitig Nahrung zu sich nimmt.
01:05:09: Und ich muss auch zu meiner Schande gestehen.
01:05:11: Einmal im Herbst esse ich auch eine Nürnberger Schlachtschüssel.
01:05:15: Dafür nehme ich ja meine Cholesterinsenker.
01:05:17: Sonst würden die sich fast nicht lohnen!
01:05:21: Aber es ist natürlich nicht täglich und nicht zwei Wochen hintereinander.
01:05:26: Es kommt nicht nur darauf an,
01:05:28: Das, was
01:05:29: Man ist sondern in welcher Abwechslung, in welchen Intensität und Menge mehr es ist.
01:05:37: Herr Professor
01:05:38: Kaemmerer, kommen wir noch einmal zu Ihnen.
01:05:40: War sie ja beruflich hauptsächlich beschäftigt die Arbeit mit Erwachsenen mit einer angeborenen Herzerkrankung.
01:05:49: Gibt's bei dem Thema zwischen jetzt jemandem wie mir der das natürlich auch noch erworben hat zum Teil nochmal einen Unterschied zu Menschen, die das von Geburt an haben.
01:06:03: Was empfehlen Sie da oder gibt es da Unterschiede?
01:06:08: Jetzt haben wir noch zwei Stunden Zeit, dass ich Ihnen das erklären kann.
01:06:13: Nein aber vielleicht muss man ganz klar sagen und das ist ja ein ganz neues Patienten-Kollektiv was man früher nicht gehabt hat Wenn Sie zurückgehen in die dreißiger Jahre, vierziger Jahre.
01:06:25: In den 1930er- und 1940er-Jahren starben nach meiner Darstellung rund 80 Prozent der Kinder mit einem relevanten angeborenen Herzfehler in den ersten Lebensjahren. [Zahl fachlich prüfen.]
01:06:33: Und das hat sich natürlich völlig geändert.
01:06:36: Dank moderner Behandlungsmöglichkeiten erreichen heute in westlichen Ländern nach der hier genannten Größenordnung etwa 95 Prozent dieser Patienten das Erwachsenenalter. [Zahlenwert im Audio prüfen.]
01:06:51: Aber was bedeutet das?
01:06:53: Das heißt, diese Patienten haben alle große Eingriffe hinter sich und damit ist aber der Patient nicht geheilt.
01:07:03: Und das ist das, was besonders macht.
01:07:05: Sie sind gewissermaßen repariert.
01:07:07: So ungewöhnlich das klingt.
01:07:08: Es ist so ähnlich als wenn sie in die Werkstatt fahren mit ihrem Auto und Sie kriegen da einen neuen Motor rein.
01:07:14: Dadurch ist es noch kein neues Auto.
01:07:16: Es bleibt ein Fahrzeug mit bereits zurückgelegten Kilometern.
01:07:20: Das ist das, was viele dieser Patienten heutzutage übersehen.
01:07:26: Und das Problem bei denen ist halt dass die vielfach sehr gut beieinander sind eine hohe Lebensqualität haben sich subjektiv gut fühlen und davon ausgehen sie sind unsterblich.
01:07:38: Uns kann nie wieder etwas passieren.
01:07:41: Da stimmt leider nicht arbeiten wir daran aber es ist noch nicht gelungen das ganz zu bekommen.
01:07:47: Und was wir sehen ist natürlich, dass diese Patienten alle anderen Erkrankungen des erwachsenen Alters mit dazu bekommen.
01:07:56: Das heißt nur weil sie einen angeborenen Herzfehler haben sind sie nicht geschützt davor jede andere Erkankung zu bekommen.
01:08:03: Es gibt zudem sehr unterschiedliche Konstellationen.
01:08:06: Es gibt mehr als 150 verschiedene angeborene Herzfehler und Kombinationen davon.
01:08:11: Das macht das Potpourri ein bisschen schwierig.
01:08:13: Es ist einfacher und es gibt schwere Herzverlöten.
01:08:16: Jeder ist einer in der schweren Gruppe.
01:08:18: Aber man muss trotzdem denken was kann das bedeuten?
01:08:22: Viele Patienten haben besondere Verhaltensmuster.
01:08:26: Die haben anderes Bewegungsmuster, weil vielen gerade in den älteren Patientengruppen gesagt worden ist.
01:08:33: „Bewegt euch nicht zu viel.“
01:08:35: Ihr habt was am Herzen gehabt und die haben sich dann vielfach geschont und haben keine körperlichen Aktivitäten entwickelt.
01:08:41: Die andere Gruppe war von denen man gesagt hat esst viel ihr sagt ein schwerer Herzerkrankung sieht zu dass ihr kräftig seid.
01:08:55: Heute sehen wir viele erwachsene Patienten mit angeborenen Herzfehlern, die übergewichtig sind.
01:09:03: Da können Sie natürlich sagen das ist das was sie in der normalen Bevölkerung auch sehen.
01:09:07: Ja das stimmt aber darf nicht vergessen die haben eine Herzerkrankung und sind trotz diese Herzerkrankungen Übergewichtig adipös, haben Bewegungsmangel, haben ja psychischen Stress.
01:09:19: Also all das was wir als Risikofaktoren für spätere Herzerkrankungen wie Herzinfarkt und so weiter sehen, haben diese Patienten.
01:09:29: Und trotzdem kümmern sie sich in vielen Fällen gar nicht darum und machen einfach das was Sie wirklich gerne als angenehm empfinden im Sessel sitzen ihre Essensgewohnheiten Das ist nicht das, was wir als gesunde mediterrane Ernährung sowas sehen.
01:09:49: Und der Bewegungsmangel ist natürlich auch ausgeprägt weil sie alle am Handy sitzen und irgendwelche Konsolen spielen und sonstwas machen.
01:09:59: Das ist eine Konstellation die natürlich wahnsinnig gefährlich ist Und da versuchen wir wirklich mit aller Energie diese Patienten in eine andere Richtung zu bringen durch Informationen.
01:10:12: Weil wir allerdings ein ganz großes Problem in Deutschland, aber das ist international genauso sehen.
01:10:18: In Deutschland gehen wir von mehr als 400.000 erwachsenen Menschen mit angeborenen Herzfehlern aus.
01:10:23: Das ist eine bedeutende Patientengruppe.
01:10:25: Weltweit sind es schätzungsweise etwa 50 Millionen.
01:10:29: Diese Patienten verhalten sich anders als andere Herzpatienten, werden auch anders behandelt in vielen Fällen.
01:10:37: Aber sie gehen nicht in die Handlung.
01:10:40: Das heißt, die haben kein Bedürfnis, sich Richtung Prävention zu bewegen und die Gesundheitsförder den Maßnahmen, die man ihnen anbieten könnte bekommen sie nicht, weil diese Information gar nicht erreicht.
01:10:57: Nach meiner Einschätzung sind viele dieser Menschen nicht in spezialisierter Behandlung. [Zahlenangabe von etwa 300.000 im Audio/fachlich prüfen.]
01:11:19: Das ist eine Palette wo man in einer Altersgruppe im Augenblick noch arbeitet, wo man gerade mit Prävention etwas machen könnte.
01:11:29: Dass sie gar nicht in diese Risikokonstellation von den Zusatzerkrankungen Komoritäten reinkommen und Sie nutzen es nicht und verschenken damit eigentlich Lebenszeit und Lebensqualität?
01:11:43: Das ist genau das Thema als bei mir damals der Diagnose kam.
01:11:47: Es war ja mit Medizinfaktenverbindung und dann war ich nach ein paar Jahren Medikament höchstgut eingestellt.
01:11:53: Ich hatte mal einen Risikofaktor im Griff, ich war zweimal im Jahr beim Karriologen und dann bekam ich irgendwann mal in der vorgehaltene Hand gesagt okay so wie du mir im Moment eingestellt bist und wie du in Überwachung bist und auch die Dinge ernst blimpst ist das Risiko relativ.
01:12:09: Ein Arzt sagte mir damals, mein Risiko sei bei guter Einstellung vergleichsweise gering.
01:12:15: Und wenn du alles bei behältst und dann habe ich so gekrinst, da hab' ich mich wirklich in dem Moment ein bisschen unsterblich gefühlt.
01:12:22: Dann sagt mein damaliger Kardiologe den schönen Sturrer wer weiß der wer Flöhe hat kann auch Löse bekommen.
01:12:28: Also es gibt ja noch andere Krankheiten an denen man tatsächlich versterben kann ist manchmal eine trügerische Geschichte, wo man denkt, ich bin echt gut im Injuus.
01:12:40: Und sie ist halt bei mir... Ich hab halt immer diese Auf- und Absmitmal einem Gewicht, was auch immer gleich dann wieder die Medikamentöseinstellung immer wieder beeinflusst, weil man eben bei jedem Kilo zugucken kann wie sich der Blutdruck verändert, wie sich die Blutwerte auch verändern.
01:12:56: Das ist halt genau das Thema, was wir gerade besprechen, auch das Thema Ernährung.
01:13:04: Gabi, wir haben den letzten Punkt eigentlich schon und zwar du sitzt mit einer Selbsthilfe zusammen.
01:13:11: Stimmung und Routinen. Du arbeitest in der Selbsthilfe.
01:13:16: Was empfiehlst du
01:13:18: Den Menschen mit denen Du arbeitest in bei Hetschberge Deutschland wenn es darum geht bringt ein gesunder Rhythmus in Euer Leben
01:13:30: Für einen gesunden Rhythmus
01:13:31: Mir geht es darum, dass viele Leute bitte hinausgehen am sozialen Leben teilnehmen und wenn möglich auch sonnenlich abkriegen weil ich glaube das ist einer der Faktoren der Mensch ist darauf gepolt er braucht den sozialen Kontakt und er braucht auch Sonnenlicht.
01:13:49: Und drum auch wenn jetzt die Dackel kürzer werden raus gehen bis Wetter passt immer gut genug beieinander ist, also wie ich schon gesagt nix übers Knie brechen.
01:14:00: Aber wenn es ja ein Gut geht dann einen Spaziergang machen und ganz ganz wichtig diese soziale nicht isolieren, nicht denken die wollen ja mein Geschichte nicht hören und ich bin sowieso der Ernste sondern möglichst unter Leuten und unter anderem ist da eine Selbsthilfegruppe auch ganz gut.
01:14:18: Selbsthilfegruppen können dabei besonders hilfreich sein.
01:14:22: Ich lade auch jeden ein in die Selbsthelfigruppe zu gehen Und jeder, der auch der Meinung ist erst.
01:14:28: Er würde ja gerne aber er hat keine in der Nähe.
01:14:30: Er darf gern eine gründen und sich an uns wenden und wir helfen ihm beim Gründen der Selbsthilfegruppe und vielleicht haben wir dann was erreicht.
01:14:39: Ein sehr guter Hinweis!
01:14:40: Und da auch gleich den Hinweis auf die Website weil da findet man die bestehenden Selbsthilfegruppen und auch den Kontakt um einfach mal wenn man eine Idee hat das sind seine Gegend eine Herzschläge-Selbsthilfengruppe unbedingt notwendig ist gerne bei bei bei Gabi Meyer melden.
01:14:58: Winfried, hast du eine Routine was du so im Herbst finde so jeden Tag irgendwie machst wo du sagst das ist etwas was mir einfach gut tut?
01:15:08: Ich hab den habe ich schon angeteutet.
01:15:10: Ich hab den Vorteil einer Enkelin die zärt mich dann sowieso irgendwo raus.
01:15:15: Also der werden jetzt Blätter gesammelt und Kastanien und was weiß ich alles.
01:15:20: Also
01:15:22: Es
01:15:23: Tut einfach gut, draußen zu sein.
01:15:25: Aber sonst ist alles erwähnt.
01:15:29: Ulli, möchtest du noch etwas ergänzen?
01:15:32: Nein.
01:15:32: Nicht
01:15:32: Zu ergänzen.
01:15:34: Alles Wichtige wurde gesagt.
01:15:37: Herr Professor
01:15:37: Kaemmerer, was empfehlen Sie einem Patient, wenn er voll insitzt und sagt ich habe sogar keine Lust auf Herbst und Bewegung und ich hab mich jetzt schon hier zu diesem Termin quälen müssen.
01:15:48: Was ist ein gutes Tipp von Ihnen?
01:15:51: Ich kann eigentlich nur noch mal das, was wir jetzt alles lange diskutiert haben zusammenfassen und den Patienten sagen sie sollen aktiv bleiben.
01:15:59: Sie sollen dabei aber darauf achten wie es ihnen subjektiv geht also die Signale des Körpers, die er ihnen gibt auch wirklich zur Kenntnis nehmen.
01:16:10: Das betrifft die bereits angesprochenen Dinge:
01:16:12: Die Bewegung soll regelmäßig durchgeführt werden Auch im Herbst und auch im Winter.
01:16:18: Ernähren Sie sich möglichst ausgewogen.
01:16:23: Übergewicht ist eine Sache, die man nach Möglichkeit vermeiden sollte.
01:16:27: Die Kälte ist vorhanden aber man kann sie an die Anpassen und die Belastungen jeweils an den Grad der Temperatur anpassen.
01:16:37: Dann hatten wir vorhin lange darüber gesprochen.
01:16:38: Denn Infektionsschutz nicht vergessen und damit wenn diese Sachen wahrnehmen, wenn sich irgendetwas ändert da dann nochmal nachzuhaken ob irgendwas in die falsche Richtung läuft.
01:16:53: Dann kommen Sie hoffentlich gut durch Herbst und Winter und machen uns Ärzten nicht allzu viel zusätzliche Arbeit!
01:17:04: Wir hatten in der Anmoderation angekündigt, dass auch Anna Andrea Böhm noch zu Wort kommen wird.
01:17:12: Anna Andrea gehört zu FHchol Austria und ich bin ganz gespannt auf ihre Sicht diese vier Fragen, die ich gerne mit ihr besprechen würde.
01:17:23: Hallo Anna Andrea, schön, dass du dir Zeit nimmst!
01:17:26: Hallo Matthias, danke für die Einladung.
01:17:29: Ich bin schon neugierig, was wir heute besprechen werden.
01:17:33: Genau es dreht sich ja alles um das Thema Herbst Und was kann ich alles tun damit ich gut durch Jahreszeit kommen.
01:17:42: Und wir haben ja vier Fragen bereits aus der Community schon mal formuliert, wir würden sie einfach mal der Reihe nach durchgehen und ich bin ganz gespannt wie du diese Jahreszeit für dich gestaltet ist?
01:17:58: Die erste Frage betrifft Bewegung und Ernährung.
01:18:01: Wie wirken sich veränderte Ess- und Bewegungsgewohnheiten im Herbst auf Menschen mit Herzerkrankungen aus?
01:18:09: Meine erste Frage an dich: Was machst du im Herbst in Bezug auf Bewegung und Ernährung?
01:18:19: Ich baue Bewegung immer in meinen Alltag ein.
01:18:23: Das ändert sich auch im Herbst nicht.
01:18:25: Ich erledige meine Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad.
01:18:28: Im Herbst ist es natürlich etwas anders.
01:18:31: Da fahre ich dann nicht mehr mit dem Rad, da gehe ich mehr zu Fuß.
01:18:38: Ich nehme die Stiege statt des Lifts. Und beim Essen mag ich jetzt Dinge, die wärmen.
01:18:46: Zum Beispiel verwende ich Ingwer in einer Salatmarinade. Ich esse viel Gemüse, etwa Grünkohl,
01:18:59: Darin steckt viel Vitamin C.
01:19:03: Bei uns gibt es immer Salat, und auch Kürbiscremesuppe.
01:19:12: Du hast ja familiär bedingt ein Cholesterin-Thema. Hast du einen Tipp für Menschen mit hohen Cholesterinwerten?
01:19:24: Gibt es da etwas?
01:19:28: Ja einfach frische Sachen machen mit gesunden fetten Kochen.
01:19:35: Ich nehme Rapsöl oder kaltgepresstes Olivenöl. Aber auch hier kommt es auf die Menge an.
01:19:44: Davon sollte man nicht zu viel verwenden.
01:19:48: Es geht um gesunde Öle.
01:19:51: Dann sind jetzt im Herbst auch wieder die Maroni ein Thema.
01:19:56: Die sind sehr herzgesund.
01:19:58: Sie enthalten wenig Fett, dafür Mineralstoffe und Vitamine. Man kann sie vielseitig verwenden.
01:20:10: Also nicht nur als Snack, die gibt es fertig zum kaufen – als Snacks oder eine gute Maroni-Creme-Suppe oder gebraten.
01:20:21: Es gibt wunderbare Rezepte mit Maroni!
01:20:26: Ja, schön!
01:20:28: Gerade auch vorhin dahin war ich noch mal mit dem Thema die Treppe benutzen.
01:20:32: Ist bereits hier in diesem Gespräch schon gefallen das Thema?
01:20:37: Habe ich so ein bisschen noch eine Sache mal öfters eher die Treppe zu benutzen.
01:20:41: Also das passt sehr gut vom Thema Ernährung her, wird sich eigentlich alles ganz lecker an, was du da gerade erzählst?
01:20:48: Ja!
01:20:55: Aber ich koche auch Fisch und das geht durch alles Dampfgarnen.
01:21:00: Das ist natürlich auch wichtig dass man möglichst wenig Fett verwendet.
01:21:07: Und was bei mir auch noch täglich am Programm ist, das ist der tägliche Apfel.
01:21:14: Ach ja, okay!
01:21:16: Nur einer, nicht mehr.
01:21:19: Ein Apfel am Tag.
01:21:21: Am
01:21:22: Besten vormittags vor dem Mittagessen.
01:21:26: Guter Tipp.
01:21:28: Machen wir weiter mit der zweiten Frage und eigentlich können wir die dritte damit schon verbinden?
01:21:32: Da geht es um das Thema Kälte- und Temperaturwechsel.
01:21:35: Und gerade wenn sich die Temperatur wechselt, kommen ja oftmals die Erkendungen und die Infektion damit.
01:21:45: Da geht es unter anderem auch um das Thema Impfung.
01:21:48: Wie stehst du zu diesem Thema?
01:21:50: Wir haben bereits kontrovers darüber diskutiert. Wie siehst du Impfungen?
01:21:56: Für mich ist das eigentlich kein Thema in dem Sinn weil ich bin froh dass es die Impfungen gibt.
01:22:05: Ich lasse mich bei meinem Hausarzt gegen Grippe und COVID-19 impfen.
01:22:10: Und zusätzlich, solange ich die Impfungen nicht habe und auch wenn ich sie schon hab, habe ich immer eine Maske in der... Manteltasche oder in der Jackentasche, weil ich finde das ist eine einfache Übung sich die auch überzuziehen wenn man in einem in der Straßenbahn unterwegs ist oder im Zug oder mit vielen Menschen zusammen kommt.
01:22:34: Man muss sich nicht unnötig exponieren.
01:22:38: Ich muss das jetzt erwähnen dass es nicht abgesprochen hat Weil genau das Thema Masken gab's Genau den Hinweis auch schon in diesem Format in diesen Podcast zu sagen, auch wenn kein Corona gerade ist was hoffentlich nicht mehr kommt einfach die Maske aufsetzen wo viele Menschen zusammenkommen.
01:22:58: Ein guter Hinweis.
01:22:59: Auch das Thema Impfen ist wichtig.
01:23:02: Impfungen sind eine vergleichsweise einfache Präventionsmaßnahme.
01:23:05: Man muss halt einfach nur dran denken.
01:23:08: Ein Tag, wenn er mal zwei Tage nicht so gut geht ist es aber auf jeden Fall ein besseres Schutz als wenn man tatsächlich an schweren Infektionen leidet.
01:23:20: Ich habe eigentlich die Impfung selbst immer gut vertragen und ich hatte auch nie Probleme.
01:23:25: Wenn ich spüre, dass ich eine Erkältung bekomme, nehme ich manchmal Aspirin.
01:23:34: Das hilft mir persönlich. Natürlich ist das individuell verschieden.
01:23:37: Das ist nur meine eigene Herangehensweise.
01:23:41: Hilft mir aber auch tatsächlich, geht mir groß auf!
01:23:44: Die vierte Frage, das ist eigentlich was wobei den ersten Teil weglassen können?
01:23:48: Stimmung und Routinen. Ich kenne dich schon etwas und glaube, dass du im Herbst wenig Probleme mit schlechter Stimmung hast.
01:23:58: Nein.
01:24:01: Ich habe auch die Angewohnheit, wenn es mir nicht so gut geht dass ich mich vor den Spiegel setze und mich anlächle weil das hilft.
01:24:12: Wenn man eine Minute lächelnd in den Spiegelsicht schaut dann geht einem wirklich besser und das muss sie mal ausprobieren.
01:24:20: Hast du das schon einmal probiert, Matthias?
01:24:24: Kennst du diese
01:24:24: Methode nicht?
01:24:27: Eine
01:24:29: Minute reicht schon.
01:24:31: Echt?
01:24:32: Ja, das reicht.
01:24:33: Okay, okay.
01:24:35: [Wortlaut im Audio prüfen.]
01:24:37: Ich will dir dank für den Tipp.
01:24:42: Es kommt natürlich darauf an, wie schön man lächelt!
01:24:45: Na,
01:24:47: Aber man fühlt sich danach einfach besser.
01:24:49: Mir hilft es jedenfalls.
01:24:54: Wo mit wir eigentlich auch schon bei dem?
01:24:57: Und ein Tipp wäre, den ich dich jetzt gefragt hätte aber den du gerade gegeben hast an eine Minute sich von Spiegel setzen und lächeln.
01:25:05: Oder hättest du noch einen guten Rat für uns zuhören?
01:25:10: Sich einen guten Tee zu machen bei guter Musik, sich hinzusetzen und zu entspannen.
01:25:17: Für mich ist der Herbst auch Teezeit.
01:25:21: Ich trinke auch gerne einen Matcha-Tee manchmal am Nachmittag so Kleinigkeiten halt und sich bewusst Zeit nehmen, und genießen.
01:25:34: Dann hätte ich nichts hinzuzufügen!
01:25:38: Ich danke dir sehr, dass du dir Zeit genommen hast und uns an deinem Herbst teilhaben lässt.
01:25:47: Ganz lieben Dank, Anna Andrea.
01:25:49: Ja, gerne!
01:25:51: Es freut mich, wenn ich jemandem einen Tipp geben kann.
01:25:56: Auch ich freue mich immer, wenn ich etwas Neues dazulerne.
01:26:01: Das hast du auf jeden Fall heute getan. Wenn du den ganzen Podcast hörst,
01:26:05: Und dann wirst Du noch ein paar gute weitere Ratschläge bekommen!
01:26:09: An der Stelle ganz lieben Dank dir und ich wünsche Dir einen schönen Tat und ganz liebe Grüße ins schöne Österreich.
01:26:16: Ja, ich danke dir Matthias und ich freue mich schon wenn wir uns dann wieder sehen.
01:26:21: Ich wünsche dir einen schönen Herbsttag!
01:26:24: Und wenn es dir einmal nicht gut geht, stell dich vor den Spiegel und lächle dich an.
01:26:29: Das mache ich. Bis bald, Anna!
01:26:32: Ja, tschau!
01:26:35: Wir haben heute viele verschiedene Perspektiven darauf gehört, wie wir mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen gut durch den Herbst kommen.
01:26:50: Vielen Dank an die Runde. Es war ein lebhaftes Gespräch mit ganz unterschiedlichen Aspekten.
01:26:57: Genau das brauchen wir.
01:26:59: Ich freue mich auf den nächsten Präventionsdialog im Winter.
01:27:04: Das ganze wird dann schon im neuen Jahr dann sein und wünsche an der Stelle Kommen Sie alle gut durch den Herbst und vielen lieben Dank euch allen.
01:27:19: Vielen Dank!
01:27:20: Einen schönen Abend und einen schönen Herbst und Winter!
01:27:23: Bis zum nächsten Jahr dann!
01:27:25: Tschüss!
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